Museumsmeile 2011 GA v. 27.06.2011
General-Anzeiger, Bonn vom 27.06.2011
86 000 Besucher beim Museumsmeilenfest
Von Stefan Knopp
Bonn. Den Rekord von 140 000 Besuchern beim Demokratie-Fest 2009 konnte das diesjährige Museumsmeilenfest nicht knacken, aber mit rund 86 000 Besuchern verzeichneten die Museen einen deutlichen Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr. Am verregneten Samstag war vor allem in den Museen Betrieb.
Viel los auf dem Museumsplatz: Besucher flanieren am neuen Graffiti-Kunstwerk vor dem Bonner Kunstmuseum entlang. Foto: Barbara Frommann
Im Haus der Geschichte empfing eine große Fotowand die Besucher: Die konnten sich vor ihrem Lieblingsobjekt in der Dauerausstellung ablichten lassen, das Bild wurde im Foyer ausgehängt. Der rosafarbene Hippie-VW-Bus war das meistgewählte Objekt. An der Trümmerlore führten Gisela Nohl als unerschütterliche Trümmerfrau und Martin Bubner als verstörter Kriegsheimkehrer eine Szene aus der Nachkriegszeit unter dem Titel "Es muss ja irgendwie weitergehen" auf.
Hinter die Kulissen des Kunstmuseums führte Wybke Weichell die Besucher - das Angebot war so begehrt, dass sie außerplanmäßig mehrere Gruppen leitete. Sie erklärte die indirekte Lichtführung durch "Shed-Dächer", durch die das Licht nicht geradewegs auf die Kunstwerke trifft, zeigte die Bibliothek, die während der Öffnungszeiten für Jedermann zugänglich ist, und die Werkstätten und Depots unter dem Museum, zu denen ein riesiger Aufzug mit 5 000 Kilogramm Traggewicht führt.
Dort werden in eigenen Ateliers Werke aus Holz, auf Papier und Leinwand bearbeitet, es gibt eine Buchbinderwerkstatt, ein Fotostudio, und in den Lagern hängen Bilder an herausziehbaren Gitterwänden. In einem lag eine Malerei aus, die restauriert wird: "Auf dieses Bild hat ein Ausstellungsbesucher draufgemalt", so Weichell.
Experimente mit Rotkohlsaft, das Geheimnis von Geheimtinte und vieles mehr erlebten die kleinen Besucher im Deutschen Museum. Dort erklärte Nachwuchschemiker Nico Fleck (15), wofür er bei "Jugend forscht" seinen Preis gewonnen ha Nebenan brachten Bianca und Vanessa (beide 14) von der Karl-Simrock-Schule Ordnung in ein Chaos aus kleinen Kunststoffteilchen, indem sie diese in mehreren Schritten in Wasser mit unterschiedlich starkem Salzgehalt gaben und die jeweils oben schwimmenden Teilchen entnahmen. "Man kann mit dieser Methode klarmachen, dass Kunststoffe eine unterschiedliche Dichte haben können", erklärte Bianca.
Im Museum Koenig, das insgesamt rund 14 000 Besucher zählte, wollten
die Besucher am Samstagabend nach dem Konzert der Band "Gnadenlos" gar nicht gehen.
Am Sonntag gab es dort ein Familienprogramm rund um Tiere und Natur und einen Schmetterlingsgarten von Schloss Sayn.
Die Bundeskunsthalle wurde von Lichtobjekten erleuchtet, die die Besucher im Foyer bauen konnten. Im Liebermann-Garten auf dem Dach erlebten die Besucher neben Sonderführungen das "Bundesbienen"-Programm mit Vorträgen und Filmen, und auf dem Museumsplatz war am Sonntag bei Musik und Kinderprogramm eine Menge los.
Artikel General-Anzeiger vom 27.06.2011
86 000 Besucher beim Museumsmeilenfest
Bonn. Den Rekord von 140 000 Besuchern beim Demokratie-Fest 2009 konnte das diesjährige Museumsmeilenfest nicht knacken, aber mit rund 86 000 Besuchern verzeichneten die Museen einen deutlichen Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr. Am verregneten Samstag war vor allem in den Museen Betrieb.
Viel los auf dem Museumsplatz: Besucher flanieren am neuen Graffiti-Kunstwerk vor dem Bonner Kunstmuseum entlang. Foto: Barbara Frommann
Im Haus der Geschichte empfing eine große Fotowand die Besucher: Die konnten sich vor ihrem Lieblingsobjekt in der Dauerausstellung ablichten lassen, das Bild wurde im Foyer ausgehängt. Der rosafarbene Hippie-VW-Bus war das meistgewählte Objekt. An der Trümmerlore führten Gisela Nohl als unerschütterliche Trümmerfrau und Martin Bubner als verstörter Kriegsheimkehrer eine Szene aus der Nachkriegszeit unter dem Titel "Es muss ja irgendwie weitergehen" auf.
Hinter die Kulissen des Kunstmuseums führte Wybke Weichell die Besucher - das Angebot war so begehrt, dass sie außerplanmäßig mehrere Gruppen leitete. Sie erklärte die indirekte Lichtführung durch "Shed-Dächer", durch die das Licht nicht geradewegs auf die Kunstwerke trifft, zeigte die Bibliothek, die während der Öffnungszeiten für Jedermann zugänglich ist, und die Werkstätten und Depots unter dem Museum, zu denen ein riesiger Aufzug mit 5 000 Kilogramm Traggewicht führt.
Dort werden in eigenen Ateliers Werke aus Holz, auf Papier und Leinwand bearbeitet, es gibt eine Buchbinderwerkstatt, ein Fotostudio, und in den Lagern hängen Bilder an herausziehbaren Gitterwänden. In einem lag eine Malerei aus, die restauriert wird: "Auf dieses Bild hat ein Ausstellungsbesucher draufgemalt", so Weichell.
Experimente mit Rotkohlsaft, das Geheimnis von Geheimtinte und vieles mehr erlebten die kleinen Besucher im Deutschen Museum. Dort erklärte Nachwuchschemiker Nico Fleck (15), wofür er bei "Jugend forscht" seinen Preis gewonnen ha Nebenan brachten Bianca und Vanessa (beide 14) von der Karl-Simrock-Schule Ordnung in ein Chaos aus kleinen Kunststoffteilchen, indem sie diese in mehreren Schritten in Wasser mit unterschiedlich starkem Salzgehalt gaben und die jeweils oben schwimmenden Teilchen entnahmen. "Man kann mit dieser Methode klarmachen, dass Kunststoffe eine unterschiedliche Dichte haben können", erklärte Bianca.
Im Museum Koenig, das insgesamt rund 14 000 Besucher zählte, wollten
die Besucher am Samstagabend nach dem Konzert der Band "Gnadenlos" gar nicht gehen.
Am Sonntag gab es dort ein Familienprogramm rund um Tiere und Natur und einen Schmetterlingsgarten von Schloss Sayn.
Die Bundeskunsthalle wurde von Lichtobjekten erleuchtet, die die Besucher im Foyer bauen konnten. Im Liebermann-Garten auf dem Dach erlebten die Besucher neben Sonderführungen das "Bundesbienen"-Programm mit Vorträgen und Filmen, und auf dem Museumsplatz war am Sonntag bei Musik und Kinderprogramm eine Menge los.
Museumsmeile 2011 Plakat
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Sommernachtslauf 2010 Rundblick v. 04.09.2010
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Sommernachtslauf 2010 GA v. 30.08.2010
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Sommernachtslauf 2010
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Museumsmeilenfest 2009
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Kulturtage Königswinter Bergregion 2008
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Museum König 2008
Bonn
Museumsmeilenfest 2008
Biodiversität (die Vielfalt der Arten, der Lebensräume, der genetischen Ressourcen), hat einerseits einen großen Wert für die Menschheit, andererseits ist sie verletzlich und muß geschützt werden.
In diesem Sinne stehen nicht nur das Fest und die Dauerausstellung "Unser blauer Planet - Leben im Netzwerk" ganz im Sinne des 2010 Ziels "Stopp den Biodiversitätsverlust". Auch die Sonderausstellungen widmen sich diesem Thema.
Am Samstag, 24.05.08 Abend heißt es im Museumspark von 18.00 - 20.00 Uhr Entspannen und Genießen zur Livemusik mit der Band Gnadenlos: "rock tha fellas tour"
Quelle : Könighttp://www.zfmk.de/web/Presse/Mitteilungen/News/oeacms08.de.html
Bonn
Museumsmeilenfest 2008
Biodiversität (die Vielfalt der Arten, der Lebensräume, der genetischen Ressourcen), hat einerseits einen großen Wert für die Menschheit, andererseits ist sie verletzlich und muß geschützt werden.
In diesem Sinne stehen nicht nur das Fest und die Dauerausstellung "Unser blauer Planet - Leben im Netzwerk" ganz im Sinne des 2010 Ziels "Stopp den Biodiversitätsverlust". Auch die Sonderausstellungen widmen sich diesem Thema.
Am Samstag, 24.05.08 Abend heißt es im Museumspark von 18.00 - 20.00 Uhr Entspannen und Genießen zur Livemusik mit der Band Gnadenlos: "rock tha fellas tour"
Quelle : Könighttp://www.zfmk.de/web/Presse/Mitteilungen/News/oeacms08.de.html












